Mobile Privatpraxis für Physiotherapie

Sehr geehrte Patientin, Sehr geehrter Patient,

für Sie als Privatpatient gibt es keine gesetzliche Gebührenordnung für physiotherapeutische Leistungen. Auch als beihilfeberechtigter oder Post-Beamten Versicherter können Sie in einer Physiotherapiepraxis nur als Privatpatient behandelt werden. Das bedeutet, dass bei privater Behandlung die Höhe der Vergütung für krankengymnastische Leistungen individuell vereinbart werden kann.

Wenn Krankenversicherungsunternehmen bzw. Beihilfestellen Höchstbeträge festgelegt haben, so betreffen diese nicht das private Rechtsverhältnis zwischen dem Patienten und dem Physiotherapeuten. Die Physiotherapiepraxis ist in ihrer Preisgestaltung weder an Höchstsätze noch an eine andere Gebührenordnung gebunden.

In meiner Praxis berechne ich den 1,4 bis 1,8fachen Satz nach der GebüTh (Gebührenordnung für Therapeuten), der 2,3fache Satz wäre möglich! Ich weise darauf hin, dass diese Gebühren teilweise die Beihilfesätze übersteigen. Der Patient verpflichtet sich zur Zahlung der Vergütung für die erbrachte Leistung.

Die Berechnung des Behandlungshonorars erfolgt üblicherweise entsprechend der OLG Karlsruhe (AZ 13 U 281/93) für angemessen und ortsüblich befundenen Privatsätze. Sollte in diesem Zusammenhang von Seiten Ihrer Versicherung auf die sogenannte GOÄ hingewiesen werden, beachten Sie bitte, dass die GOÄ die „Gebührenordnung für Ärzte“ ist, wie der Name schon sagt, und von daher für Physiotherapeuten keine Relevanz hat.

Weigert sich Ihre Private Krankenversicherung, Ihnen die vollen Kosten für Ihre physiotherapeutische Behandlung zu erstatten? Auf www.privatpreise.de erhalten Sie alle notwendigen Hintergrundinformationen zur aktuellen Rechtslage und Argumentationshilfen, mit denen Sie sich gegen unberechtigte Kürzungen Ihrer Erstattungsleistung zur Wehr setzen können.

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